Energie fürs Zuhause, einfach erklärt
Willkommen bei 1A NRG. Wir helfen Ihnen, die besten Entscheidungen für Ihre heimische Energieversorgung zu treffen. Unabhängig, werbefrei und auf den Punkt gebracht. Entdecken Sie Ihr Potenzial für saubere Energie und sinkende Kosten.
Zum Solar-SparrechnerBausteine der Energiewende
Egal, ob Sie Hausbesitzer oder Mieter sind – es gibt für fast jede Wohnsituation die passende Lösung, um Energiekosten zu senken und das Klima zu schonen. Hier sind die wichtigsten Technologien im Überblick.
Photovoltaik (PV)
Eine PV-Anlage auf dem Dach wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um. Den erzeugten Strom nutzen Sie selbst, der Überschuss wird gegen eine Vergütung ins Netz eingespeist. Besonders lohnenswert bei einem hohen Eigenverbrauch (z. B. durch E-Auto oder Wärmepumpe). Die Süd-Ausrichtung ist ideal, aber auch Ost-West-Dächer liefern über den Tag verteilt sehr gute Erträge.
Balkonkraftwerk
Die Mini-PV-Anlage für Mieter und Wohnungseigentümer. Diese kompakten Systeme bestehen meist aus ein oder zwei Solarmodulen, die am Balkongeländer, auf dem Garagendach oder im Garten platziert werden. Sie werden einfach über eine Schuko- oder Wieland-Steckdose mit dem Hausnetz verbunden und decken direkt die Grundlast (wie Router und Kühlschrank) Ihrer Wohnung ab.
Wärmepumpe
Das Heizsystem der Zukunft nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und verdichtet diese mittels Strom, um das Haus zu heizen. Aus 1 kWh Strom werden so im Schnitt 3 bis 4 kWh Wärme. Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit Flächenheizungen (Fußbodenheizung), können aber bei ausreichender Dimensionierung der Heizkörper auch in Altbauten wirtschaftlich betrieben werden.
Stromspeicher
Heimbatterien speichern den ungenutzten Solarstrom vom Tag für die Abend- und Nachtstunden. So steigern Sie Ihre Unabhängigkeit vom Netzbetreiber und erhöhen Ihren Eigenverbrauch auf bis zu 70-80%. Die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher (LiFePO4) sind stark gesunken, was sie zunehmend wirtschaftlicher macht.
Wärmedämmung
Die beste Energie ist die, die gar nicht erst benötigt wird. Eine moderne Dämmung von Fassade, Dach oder Kellerdecke und mehrfach verglaste Fenster senken den Heizbedarf drastisch. Dies ist oft der wichtigste erste Schritt der energetischen Sanierung, da er den Einsatz einer kleineren, günstigeren Wärmepumpe ermöglicht.
Systemvergleich
Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über die typischen Kosten, Amortisationszeiten sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Technologien. Bitte beachten Sie: Die genannten Werte sind Durchschnittswerte; die realen Kosten hängen stark von den individuellen Gegebenheiten ab.
| Technologie | Typ. Investition | Amortisation (ca.) | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| PV-Anlage (Dach) | 8.000 - 20.000 € | 10 - 15 Jahre | Hohe Erträge, Einspeisevergütung, lange Lebensdauer (25+ J.) | Hohe Initialkosten, Montageaufwand, erfordert intaktes Dach |
| Balkonkraftwerk | 300 - 800 € | 3 - 6 Jahre | Sehr günstig, einfache Selbstmontage, für Mieter geeignet | Geringere Leistung (max. 800W), keine Vergütung für Überschuss |
| Wärmepumpe | 20.000 - 35.000 €* | 12 - 18 Jahre | Klimafreundlich, zukunftssicher, kühlt im Sommer (optional) | *Vor Abzug hoher Förderungen. Teuer in der Anschaffung, Platzbedarf für Außeneinheit |
| Stromspeicher | 4.000 - 10.000 € | 10 - 15 Jahre | Maximiert Eigenverbrauch, Notstromfunktion (modellabhängig) | Rendite oft knapp kalkuliert (Lebensdauer der Zellen) |
| Wärmedämmung | 10.000 - 40.000 € | 15 - 25 Jahre | Senkt sofort den Verbrauch, steigert Wohnkomfort und Immobilienwert | Sehr aufwendige Baumaßnahme, lange Amortisationszeit rein finanziell |
Solar-Sparrechner
Finden Sie heraus, wie viel Sie mit einer Dach-Solaranlage sparen könnten. Alle Berechnungen finden direkt in Ihrem Browser statt – Ihre Daten sind sicher.
Ihre geschätzten Ergebnisse
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gilt für Balkonkraftwerke die neue 800-Watt-Grenze?
Ja, in Deutschland wurde die Bagatellgrenze für Stecker-Solargeräte kürzlich angehoben. Wechselrichter dürfen nun bis zu 800 Watt Leistung (statt ehemals 600 Watt) ins Hausnetz einspeisen. Die Modulleistung (die auf dem Dach oder Balkon liegt) darf dabei bis zu 2.000 Watt Peak (Wp) betragen. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister wurde zudem stark vereinfacht, und eine Anmeldung beim lokalen Netzbetreiber entfällt meist.
Bekomme ich noch eine Einspeisevergütung für PV-Strom?
Ja, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sichert weiterhin eine feste Einspeisevergütung über 20 Jahre zu. Aktuell (Stand 2024) liegt diese für Anlagen bis 10 kWp bei Überschusseinspeisung bei ca. 8,1 Cent pro kWh. Für sogenannte Volleinspeiser-Anlagen (die den kompletten Strom ins Netz abgeben) sind die Sätze deutlich höher, was sich jedoch für Einfamilienhäuser mit Eigenbedarf selten rechnet. Da der eingekaufte Netzstrom meist über 30 Cent/kWh kostet, ist der Eigenverbrauch finanziell am attraktivsten.
Gibt es Förderungen für Wärmepumpen und Sanierungen?
Der Staat fördert den Umstieg auf erneuerbare Energien massiv, um die Klimaziele zu erreichen. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), abgewickelt durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), können Sie Zuschüsse erhalten. Für den Einbau einer Wärmepumpe sind bis zu 70 % Förderung möglich (bestehend aus Grundförderung, Klimageschwindigkeits-Bonus, Einkommens-Bonus und Effizienz-Bonus). Auch für Dämmmaßnahmen gibt es Zuschüsse von mindestens 15 %. Wichtig: Der Förderantrag muss immer vor der Beauftragung des Handwerkers gestellt werden!